Griechenland

Erlebnisreicher Jugendaustausch zwischen Judoka aus Athen und Frankfurt


Am Samstagabend, den 22.06.2019, landeten die Judoka des griechischen Partnervereins am Frankfurter Flughafen und wurden nach einem herzlichen, wenn auch kurzem Empfang von einem Teil des Trainerteams und Teilnehmern der Jugendbegegnung von JUKA Bergen-Enkheim zu Ihrer Unterkunft, dem Haus der Jugend in Frankfurt-Sachenhausen, gebracht. Aufgrund der in der Austausch-Woche rekordwürdigen Sommerhitze wurden die schweißtreibenden Judo-Trainingseinheiten, welche Sonntags, Montags und Donnerstags im Dojo der HTG Bad Homburg stattfanden, sehr früh oder sehr spät in den Tagesablauf integriert.

Nach einer ersten gemeinsamen Trainingseinheit am Sonntag waren die 14 griechischen Judoka zum persönlichen Familienprogramm eingeladen und wurden jeweils auf die Teilnehmer der deutschen Gruppe aufgeteilt. In diesem Rahmen war es möglich, dass sich die Austauschpartner auch abseits der Judomatte intensiv kennenlernten, u.a. gemeinsam musizierten und kochten sowie dabei über den Tellerrand der eigenen Kultur hinausblickten und die ein oder andere sprachliche Barriere überwanden. Gemeinsam ließ man den Tag in gemütlicher Runde in der Jugendherberge ausklingen.

Frisch und munter ging es dann am Montag auf zur Stadtbesichtigung, welche von den jungen Teilnehmern für die griechischen Judoka nach ihren Vorstellungen – aus der Sicht der Jugend –  zusammengestellt wurde. Nach einem freien Nachmittag traf man sich dann am Abend für die nächste gemeinsame Trainingseinheit auf der Judomatte in Bad Homburg.

Nach bereits zwei erlebnisreichen Tagen gehörte am Dienstag auch das Erkunden der Frankfurter Shopping-Optionen zur Agenda der Griechen und der Deutschen. Die Griechen hatten so die Gelegenheit, sich mit einem kleinen Souvenir an die Stadt auszustatten.
Auch vom „Black light Minigolf“ in Bornheim, welches genügend Freiraum für ein sportliches und geselliges Miteinander bot, waren alle Teilnehmer und Betreuer vollauf begeistert.

Mit einem Besuch der Klassikstadt in Frankfurt-Fechenheim, einem Hotspot für Autoliebhaber, der die Augen der Kinder- und Jugendlichen einmal mehr in dieser Woche des Austauschs hat aufleuchten lassen, gefolgt von einem gemütlichen Abschlussessen beim Italiener, fand die Woche des Deutsch-Griechischen Jugendaustauschs in Frankfurt für alle Beteiligten einen besonders schönen Abschluss.

Ein Austausch wie dieser lebt davon, dass die jungen Teilnehmer nicht nur das Training, sondern darüber hinaus auch ein umfangreiches außersportliches Programm gemeinsam bestreiten. Denn nur so können intensive Begegnungen und die Neugierde auf andere  Kulturen nachhaltig gefördert werden. Die Begegnung zwischen den Judoka aus Frankfurt und Athen jedenfalls war für alle – Groß und Klein – ein Bereicherung, welche es zu Wiederholen gilt. Die Rückbegegnung, welche in Athen stattfinden soll, ist bereits in Planung.
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